Leistungsbewertung

Grundsätzliche  Informationen zur Leistungsbewertung am Gymnasium Salzhausen,
fächerspezifische Informationen findet man unter "Unterricht-Fächer".

1. Grundsätze
Für die Leistungsbewertung sind die folgenden Erlasse maßgeblich :

  • Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des Gymnasiums (RdErl. d. MK vom 3. 2. 2004 - 303 - 81011 (SVBl. S. 107) - VORIS 22410 L101: 04.04/26)
  •  Schriftliche Arbeiten in den allgemeinbildenden Schulen (Erl. d. Mk. v. 21. 10. 1997 - 306- 83201 (SVBl. S. 383) 98.03/25)
  • Zeugnisse in den allgemein bildenden Schulen (RdErl. d. MK vom 24.5.2004 - 303- 83203 - (SVBl. S. 305) - VORIS 22410 G007: 08.04/25)
    Aus ihnen ergibt sich, dass der Leistungsbewertung schriftliche, mündliche und andere fachspezifische Lernkontrollen dienen. In allen Fächern haben mündliche und fachspezifische Lernkontrollen eine große Bedeutung. Schriftliche Arbeiten sind ein Teilbereich der für die Leistungsbewertung notwendigen Lernkontrollen, zu denen auch mündliche und andere fachspezifische Lernkontrollen als gleichwertige Formen gehören. Grundsätzlich ist zwischen bewerteten (Klassenarbeiten, Klausuren) und nicht bewerteten (Tests) schriftlichen Arbeiten zu unterscheiden. Schulformspezifische und fachspezifische Aussagen hierzu sind in den Grundsatzerlassen für die Schulformen und in den Rahmenrichtlinien für die einzelnen Fächer enthalten. Die in den Zeugnissen festgehaltenen Bewertungen erfolgen auf der Grundlage von Beobachtungen im Unterricht sowie von mündlichen, schriftlichen und anderen fachspezifischen Lernkontrollen. Sie beziehen sich auf die Lernentwicklung und die Leistungen der Schülerin oder des Schülers in dem auf dem Zeugnis angegebenen Berichtszeitraum. Berichtszeitraum der am Ende eines Schuljahres angegebenen Zeugnisnoten ist das gesamte Schuljahr. Einzelne Lernkontrollen dürfen kein unangemessenes Gewicht bei der Erteilung der Zeugnisnoten erhalten. Bei positiver Entwicklung der Leistungen ist im Zweifelsfall die für die Schülerin oder den Schüler bessere Note zu erteilen.

    2. Anzahl der Klassenarbeiten / Klausuren im Schuljahr 2011/12

    Der Schulvorstand hat im Rahmen des Erlasses „Übertragung erweiterter Entscheidungsspielräume an Eigenverantwortliche Schulen" vom 09.06.2007 i.d.F. vom 08.07.2009 Gebrauch gemacht und nach Nr. 4.8 des Erlasses die Anzahl der schriftlichen Lernkontrollen dereguliert. Einige Fachkonferenzen haben hiervon ganz oder teilweise Gebrauch gemacht. Dabei gelten folgende Mindestzahlen :
  • In einem drei- oder mehrstündigem Fach sind mindestens zwei schriftliche Lernkontrollen je Schulhalbjahr,
  • in einem zweistündigen Fach mindestens eine Lernkontrolle je Schulhalbjahr
  • und in einem epochalen Fach eine oder zwei schriftliche Lernkontrolle nach Entscheidung der Fachkonferenz zu schreiben.

    In Fächern, in denen die Wochenstundenzahl gekürzt werden musste, verringert sich die Anzahl der Klassenarbeiten pro Schuljahr um eine Klassenarbeit, allerdings nicht, wenn bereits der „Deregulierungserlass" angewandt wurde.

    In den übrigen Fächern sind mit Ausnahme des Faches Sport zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen im Schuljahr verbindlich.

    Bei Unterricht, der nur ein Schulhalbjahr erteilt wird, entscheidet die Fachkonferenz, ob eine zensierte schriftliche Lernkontrolle verbindlich ist oder zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen verbindlich sind; sofern eine verbindlich ist, kann diese nicht ersetzt werden durch eine andere Form von Lernkontrolle nach Nr.6.7 (wäre: schriftliche oder fachpraktische Dokumentation mit mündlicher Präsentation).

    Die schriftlichen Lernkontrollen sollen in den Schuljahrgängen 5 und 6 in der Regel nicht länger als eine Unterrichtsstunde dauern, in den übrigen Schuljahrgängen nicht länger als 2 Unterrichtsstunden, im Fach Deutsch in den Schuljahrgängen 8 bis 10 in der Regel nicht länger als 3 Wochenstunden.

    An die Stelle einer der verbindlichen Lernkontrollen kann in Jahrgang 7 bis 9, in den Fächern Musik und Kunst in den Schuljahrgängen 5 bis 9 nach Beschluss der Fachkonferenz eine andere Form von Lernkontrolle treten, die schriftlich oder fachpraktisch zu dokumentieren und mündlich zu präsentieren ist. Die Lernkontrolle hat sich auf die im Unterricht behandelten Inhalte und Methoden zu beziehen. Das Nähere regelt die Fachkonferenz.
  • Für Jahrgang 11 und 12 gilt:

    In den Abiturprüfungsfächern werden im ersten Schuljahr (11.1 und 11.2) jeweils drei Klausuren, im dritten Schulhalbjahr (12.1) jeweils zwei Klausuren geschrieben.
    In den übrigen Fächern werden zwei Klausuren im Schuljahr geschrieben, sofern in diesen Fächern zwei aufeinander folgende Schulhalbjahre in einem Schuljahr zu belegen sind; ansonsten wird eine Klausur in einem Schulhalbjahr geschrieben.

    In den Fächern Kunst, Musik und Darstellendes Spiel kann eine Klausur durch eine fachpraktische Aufgabe, ggf. auch ohne schriftlichen Aufgabenteil ersetzt werden.

    In allen Fächern ist in begründeten Fällen mit Genehmigung des Schulleiters eine weitere Klausur im Schuljahr oder Schulhalbjahr zulässig, wenn dieses zur Feststellung der schriftlichen Leistungen in einer Lerngruppe erforderlich ist.

    Im vierten Schulhalbjahr wird in den Fächern jeweils eine Klausur geschrieben.

    Die Klausuren in Fächern mit erhöhtem Anforderungsniveau sollen zwei bis vier Unterrichtsstunden, in den übrigen Fächern zwei bis drei Unterrichtsstunden dauern.

    Im dritten oder vierten Schulhalbjahr schreibt jede Schülerin und jeder Schüler in den vier schriftlichen Prüfungsfächern jeweils mindestens eine Klausur von Art und Dauer der Abiturprüfungsarbeit; die zeitliche Festlegung erfolgt durch die Schule.

    Grundlegendes Niveau (gA): 220 Minuten
    Erhöhtes Niveau (eA):           300 Minuten

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