Betriebspraktikum

Liebe Eltern,

für die Klassen 10 wird jeweils in den ersten beiden kompletten Schulwochen nach den Osterferien ein Betriebspraktikum durchgeführt. Dazu möchten wir Sie über einige Bestimmungen aus diesbezüglichen Erlassen des Niedersächsischen Kultusministeriums und dem Niedersächsischen Schulgesetz informieren:

1. Das Betriebspraktikum ist eine Schulveranstaltung im Rahmen des Bildungsauftrags der Schule gemäß §2 Nieders. Schulgesetz. Es ist weder ein Ausbildungs- noch ein Beschäftigungsverhältnis nach arbeitsrechtlichen Vorschriften; eine Vergütung wird nicht gewährt. Das Betriebspraktikum dient in keinem Fall der Vermittlung von Arbeitsplätzen.

2. Das Betriebspraktikum soll den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt ermöglichen. Es dient nicht der Berufsfindung.

3. Das Betriebspraktikum wird von einer Lehrkraft, die die Schülerinnen und Schüler aus dem Unterricht kennt, betreut. Die Vor- und Nachbereitung des Praktikums erfolgt im Politikunterricht.

4. Nach dem Betriebspraktikum müssen die Schülerinnen und Schüler einen ausführlichen und zu benotenden Bericht über das Betriebspraktikum anfertigen.

5. Das Betriebspraktikum soll zwei Wochen dauern.

6. Bei der Durchführung des Betriebspraktikums sind die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes zu beachten. Schülerinnen und Schüler dürfen nicht mit gefährlichen und nur mit für sie geeigneten Tätigkeiten bis zu sieben Stunden täglich und 35 Stunden wöchentlich beschäftigt werden. Sie sollten mindestens 30 Stunden pro Woche beschäftigt sein.

7. Bei bestimmten Praktikumsstätten (z.B. Kindergarten, Krankenhaus, Lebensmittelindustrie) ist eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz durch das Gesundheitsamt erforderlich. Die Leistungen des Gesundheitsamts sind gebührenfrei. Die gesundheitlichen Anforderungen laut Infektionsschutzgesetz müssen erfüllt werden.
8. Die Praktikantinnen und Praktikanten unterliegen während des Betriebspraktikums der Betriebsordnung. Sie haben sich mit den einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften vertraut zu machen, Schule und Betrieb bei Krankheit zu benachrichtigen sowie den Anordnungen und Weisungen des Praktikumsbeauftragten Folge zu leisten.

9. Für die Dauer des Betriebspraktikums unterliegen die Schülerinnen und Schüler wie beim Schulbesuch der gesetzlichen Unfallversicherung. Außerdem wird den Praktikantinnen und Praktikanten der von kommunalen Schulträgern getragenen Schulen durch den Kommunalen Schadensausgleich Hannover Deckungsschutz für Haftpflicht- und Sachschäden gewährt. Die Deckungssummen sind begrenzt.

10. Die Schule trifft die Auswahl geeigneter Praktikumsstellen, auch wenn diese von den Schülerinnen und Schülern selbst gesucht werden. Praktikumsplätze werden so gewählt, dass sie für die Schülerinnen und Schüler vom Wohnsitz oder von der Schule aus zumutbar zu erreichen sind und eine schulische Betreuung sichergestellt werden kann. Insofern soll sich die Suche nach Praktikumsplätzen beschränken auf Betriebe in den Landkreisen Lüneburg und Harburg sowie im Wirtschaftsraum Hamburg.
In begründeten Ausnahmefällen kann ein Praktikumsbetrieb auch außerhalb der oben angegebenen geographischen Grenzen ausgewählt werden, sofern dies zuvor schriftlich bei der Schulleitung beantragt wurde.

11. Die Fahrtkosten zwischen Wohnung bzw. Schule und Arbeitsstätte werden in der Regel nicht erstattet. Es besteht aber die Möglichkeit, über den Landkreis Harburg Mittel für die Schülerbeförderung zu erhalten (weitere Informationen dazu gibt es hier).


Mit freundlichen Grüßen

i.A. Simon (StD)

Merkblatt zur Fahrtkostenerstattung

HVV-Preise 2017

Formulare fürs Betriebspraktikum Ostern 2017:

Information für die Eltern (Ostern 2017)

Information für die Betriebe (Ostern 2017)

Bestätigung des Praktikumsplatzes (Ostern 2017)

 

 

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