Besondere Angebote unserer Schule sind:

- Spanisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 6

- Russisch als 3. Fremdsprache ab Klasse 8

- Latein ab Klasse 6 und ab Klasse 11

- Informatik ab Klasse 11 und als 5. Abiturprüfungsfach

- Darstellendes Spiel ab Klasse 11 alternativ zu Kunst oder Musik

- Werte-und-Normen als Abiturprüfungsfach

- Chorklasse: Flyer, Konzept

- FUGS – Förderunterricht ab Klasse 6

- LUGS - Hausaufgabenbetreuung

- Schüleraustausch mit Frankreich und Russland

- Umweltschule in Europa

- Schulsanitäter

- Cafeteria und Mensa

Beschwerdemanagement am Gymnasium Salzhausen


Vorbemerkung
Eine offene und von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Kommunikation zwischen allen am Schulleben Beteiligten ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Arbeitsklima und damit für die Qualität des schulischen Miteinanders.

Beschwerden und Konflikte sind allerdings unvermeidbare Bestandteile des schulischen Alltags. So unerfreulich diese für die unmittelbar betroffenen Personen auch sein mögen – oftmals enthalten die auftretenden Konflikte auch Ansatzpunkte für eine „positive Verwertung”: Wenn Probleme benannt, analysiert und gemeinschaftlich gelöst werden, können daraus wertvolle Impulse in Bezug auf das zukünftige Miteinander entstehen.

Damit dies gelingen kann, müssen sich alle an Konfliktsituationen Beteiligten um besonnenes und sach-orientiertes Handeln bemühen, in der Kommunikation miteinander ein Übermaß an Emotionen vermeiden und möglichst versuchen, die Position und Haltung des jeweils anderen nachzuvollziehen.

Konkret heißt das auch: Wer mit Beschwerden sinnvoll umgehen will, benötigt eine sachliche und angemessene Strategie, deren Stärke in der Verbindlichkeit liegt. Festgelegte Instanzenwege tragen in diesem Zusammenhang dazu bei, einer Eskalation vorzubeugen.

Die folgenden Hinweise, die gemeinsam von Elternvertretern und Lehrkräften unserer Schule entwickelt und formuliert wurden, sollen daher berücksichtigt werden, damit die zur Normalität des Alltags gehörenden Beschwerden in konstruktiver Weise bearbeitet und verarbeitet werden können.


Handlungsempfehlungen
Um den konstruktiven Umgang mit Beschwerden sicherzustellen, positive Entwicklungsprozesse einzuleiten und zu verhindern, dass Äußerungen von Unzufriedenheit zum Ausgangspunkt für Konflikte werden, geben wir im Hinblick auf das „Beschwerdemanagement“ folgende Handlungsempfehlungen:

Lehrkräfte sollten bedenken:

  •  Schülerinnen und Schüler schildern Sachverhalte aus ihrer Sicht und ggf. unvollständig.
  •  Schülerinnen und Schüler verhalten sich in der Schule oft anders als zu Hause.
  •  Eltern vertrauen der Schule das Wertvollste an, das sie haben: ihre Kinder.
  •  Eltern können persönlich betroffen sein und entsprechend emotional reagieren.
  •  Eltern können mit Erziehungsaufgaben überfordert sein.
  •  Eltern werden grundsätzlich als Erziehungspartner der Schule gesehen.

 Eltern sollten bedenken:

  •  Kinder schildern Sachverhalte aus ihrer Sicht und ggf. unvollständig.
  •  Kinder verhalten sich zu Hause oft anders als in der Schule.
  •  Die Schule hat neben dem Erziehungs- vor allem einen Bildungsauftrag.
  •  Die Schule verfügt nur über begrenzte Ressourcen an Personal, Zeit und Geld.
  •  Die Schule muss die Interessen der gesamten Schülerschaft bedenken.
  •  Lehrkräfte sind an gesetzliche Vorgaben gebunden (Gesetze, Erlasse, Curricula).
  •  Lehrkräfte können persönlich betroffen sein und entsprechend emotional reagieren

Grundsätze des Verhaltens

Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte sollten Beschwerden zunächst immer dort vortragen, wo der Beschwerdegrund aufgetaucht ist. Erst wenn auf dieser Ebene keine Lösung gefunden werden kann, sollten Dritte hinzugezogen oder andere Ebenen einbezogen werden.

Der Grund für die Beschwerde sollte dabei möglichst sachlich vorgetragen werden. Spontan und impulsiv geäußerte Beschwerden sind häufig kontraproduktiv. Ein gewisser zeitlicher Abstand zwischen „Auslöser“ und „Beschwerde“ ist in der Regel hilfreich. Auf außergewöhnliche emotionale Betroffenheit sollten die Beteiligten offen hinweisen.

Je nach Situation können Beschwerden mündlich oder schriftlich vorgebracht werden.

Wenn das Problem bei den ersten Gesprächen zwischen den unmittelbar Beteiligten nicht zur Zufriedenheit aller beseitigt werden kann, soll der Vorgang schriftlich dokumentiert werden.

Sollte sich die vom Beschwerdeführer angesprochene Person nicht zuständig fühlen, nimmt sie zu dem Problem nicht Stellung, sondern verweist ggf. auf das folgende Ablaufschema:


   

Im Hauptmenü lassen sich die Konzepte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), das Gesundheits-, Präventions- und Fortbildungskonzept sowie die Regeln zum Beschwerdemanagement aufrufen. Es fehlen hier noch das Medien-, Beratungs-, Berufsvorbereitungs- und Sicherheitskonzept sowie das Konzept zur individuellen Förderung.

 

1 Leitbild


Junge Menschen wirken eigenverantwortlich und zugleich gemeinschaftlich mit allen am Bildungs- und Erziehungsprozess Beteiligten in einer Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung darauf hin, eine selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln und unsere Gesellschaft konstruktiv und kritisch mitzugestalten.

1.1 eigenverantwortlich


Wir fördern das Bewusstsein, für das eigene Reden, Handeln und Unterlassen die Verantwortung zu tragen.

Wir erwarten von Schülerinnen und Schülern genauso wie von Lehrerinnen und Lehrern Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, sich für den Lernerfolg gemeinsam anzustrengen.

Unsere eigenen Interessen helfen uns dabei, Initiative zu ergreifen und Verantwortung zu übernehmen.

Wir ermöglichen allen die Mitwirkung bei der Planung und Ausgestaltung unserer gemeinsamen Tätigkeiten.

An den notwendigen Entscheidungen sind wir individuell beteiligt. Wir tragen sie solidarisch.

Unsere Erfolgserlebnisse begründen ein Arbeitsumfeld hoher Motiviertheit, das die Selbstständigkeit fördert.


1.2 selbstbewusste Persönlichkeit


Junge Menschen sollen in unserer Schule die Möglichkeit haben, sich zu einer ausgeglichenen und selbstbewussten Person mit individuellem Charakter zu entwickeln.

Körper, Geist und Seele sollen möglichst ausgewogen gefordert und unterstützt werden. Fähigkeiten und Begabungen erfahren dabei eine besondere Wertschätzung.

Neben dem klassischen Lehrauftrag widmen wir uns auch der Stärkung der Persönlichkeit in Individualität, Urteilsvermögen und sozialer Kompetenz.


1.3 Wertschätzung

Unter gegenseitiger Wertschätzung verstehen wir Respekt vor der Persönlichkeit unseres Gegenüber,

Höflichkeit im Umgang miteinander und Ehrlichkeit in Bezug auf die Offenlegung der Absichten, die wir verfolgen.

Im Hinblick auf unser Bemühen um ständige Verbesserung spielen dabei aktive und passive Kritikfähigkeit eine besondere Rolle.

Vor diesem Hintergrund soll Kommunikation immer sachlich, konstruktiv und ohne Verletzung der Persönlichkeit erfolgen.

Wünsche und Kritik sollen jederzeit begründet und in eigenem Namen vorgebracht werden.

Folgende Begriffe haben wir noch nicht weiter interpretiert. Sie sind entweder in anderen Erklärungen vorhanden oder schlicht nicht kurz erläuterbar (gemeinschaftlich, Bildungs- und Erziehungsprozess, konstruktiv, kritisch)

Bildung für nachhaltige Entwicklung am Gymnasium Salzhausen

Grundlagen

Kinder sind die Gestalter unserer Zukunft. Wir müssen die Kinder auf diese Zukunft vorbereiten, die wir noch nicht kennen, von der wir allerdings wissen, dass sich das menschliche Leben, bedingt durch Klimawandel und die Endlichkeit vieler Ressourcen (fossile Energien, Trinkwasser etc.), stark verändert. Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, ist eine weltweite Bildungsoffensive. Sie nimmt Bezug auf zugleich globale und alltagsrelevante Problemfelder, denn durch Klimakonferenzen, die einhergehen mit oft düsteren Zukunftsprognosen, und menschengemachte Katastrophen wie beispielweise die Atomkatastrophe in Fukushima, wird uns immer wieder bewusst: Nur ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten, also ein ökonomisch und ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln und ein sozial gerechtes Miteinander zwischen Menschen und Staaten sind die Voraussetzung für eine positive Zukunft des Menschen und der Erde. Bereits im Jahr 1992 wurde in der Agenda 21 ausdrücklich die Bedeutung von Bildung als Voraussetzung für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung formuliert.

Im Zuge der globalen Herausforderungen verlangen die Vereinten Nationen eine Bildung, die die Kreativität im Umgang mit den sozialen, ökologischen und ökonomischen Spannungsfeldern fördert. Die internationale nachhaltige Entwicklung soll dazu dienen, die Bedürfnisse aller Menschen in der Gegenwart zu befriedigen, ohne dabei die Bedürfnisbefriedigung künftiger Generationen zu riskieren (UN Kommission für Umwelt und Entwicklung, 1987). Der Ansatz von BNE ist somit nicht der Problemzugang („Welche Probleme haben wir und wie können wir sie lösen?“) sondern der Chancenzugang („Wie wünschen wir uns unsere Zukunft, welche Zukunft ist möglich und wie können wir diese erreichen?“).

Die Aktivitäten zur Umsetzung von BNE werden für Deutschland durch die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) und der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) auf der Grundlage der Agenda 21 der Weltkonferenz der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro koordiniert.

Ziele

Das Konzept der BNE hat zum Ziel, Schülerinnen und Schüler zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler Aspekte, demokratischer Grundprinzipien und kultureller Vielfalt zu befähigen. Dabei ist es das Ziel, den Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an Verantwortung für die Gestaltung ihres eigenen Lebensweges und auch der Zukunft in der Gesellschaft zu übertragen. Dieses Ziel streben auch wir mit dem Leitbild unserer Schule an. Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Kompetenzen für eine entsprechende Gestaltung ihres persönlichen und beruflichen Lebens, die Mitwirkung in der eigenen Gesellschaft und eine Übernahme von Mitverantwortung im globalen Rahmen entwickeln.

Im Zusammenhang mit diesem Ziel formuliert die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) Kompetenzen, durch die die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit ermöglicht wird: interdisziplinäres Wissen, partizipatives Lernen und die Etablierung innovativer Strukturen. Dabei steht bei diesem BNE-Konzept die Gestaltungskompetenz im Mittelpunkt. Hierfür werden 12 Teilkompetenzen definiert:

  1. Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
  2. Vorausschauend denken und handeln
  3. Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln
  4. Gemeinsam mit anderen planen und handeln können
  5. Risiken, Gefahren und Unsicherheiten erkennen und in Entscheidungen einbinden können
  6. An Entscheidungsprozessen partizipieren können
  7. Vorstellungen von Gerechtigkeit als Entscheidungs- und Handlungsgrundlage nutzen können
  8. Andere motivieren können, aktiv zu werden
  9. Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können
  10. Selbständig planen und handeln können
  11. Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können
  12. Sich motivieren können, aktiv zu werden

Ziel unserer Schule ist es, das Konzept der BNE in der Schule zu verankern. Für dieses umfassende Vorhaben sind von KMK und DUK zahlreiche Materialien entwickelt worden, die gesichtet und in die unterschiedlichen Schulcurricula der einzelnen Fächer eingearbeitet werden sollen. Dabei wird die Initiative zunächst von einzelnen Fächern ausgehen, die sozusagen wie Kristallisationspunkte für weitere Fächer wirken können und deren Erfahrungen und Ergebnisse, dann eine nachhaltige Verbreiterung begünstigen können.

Die Komplexität nachhaltiger Entwicklung erfordert eine Thematisierung in möglichst vielen Fächern und ein ganzheitliches Konzept für die Schule. Dafür soll hier ein erster Impuls gesetzt werden, aus dem sich in den nächsten Jahren im Zusammenspiel mit Leitbild, Schulprogramm und möglichst vielen Fachbereichen ein umfassenderes Konzept entwickeln wird.

Methoden und Inhalte

Am Gymnasium Salzhausen besteht seit 2010 das Projekt „Wir werden Umweltschule“. Die Teilnahme an der vom Kultusministerium geförderten Auszeichnung zur Umweltschule nutzen wir als ein außerhalb des Unterrichts stattfindendes und daher jederzeit für die ganze Schule offenes Projekt. Dadurch, dass eine Anbindung an bestimmte Fächer nicht erfolgte, wurden im Projektzeitraum 2011-2013 eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Projekte angestoßen, integriert und auch etabliert. Der Erfolg der Auszeichnung im September 2013 bestärkt uns in dieser Konzeption.

Zusätzlich wurde im Schuljahr 2013/14 begonnen, Strukturen für die Führung von Nachhaltigen Schülerfirmen zu bilden. Nachhaltige Schülerfirmen sind Teile des Bildungssystems, deren Gründung und Führung vom Kultusministerium gefördert und unterstützt wird. Schülerinnen und Schüler agieren hier „wie in einer echten Firma“ und erlernen dabei wichtige Kompetenzen in Eigeninitiative, aber gleichzeitig im geschützten Rahmen der Schule. Der Begriff „nachhaltig“ bezieht sich hierbei auf den besonderen Schwerpunkt dieser Schülerfirmen, der darin liegt, in ökologischer und sozialer Verantwortung wirtschaftlich zu handeln. Bei Nachhaltigen Schülerfirmen handelt es sich um eine Methode im Rahmen des Bildungsauftrags für nachhaltige Entwicklung, denn sie machen den Schülerinnen und Schülern wirtschaftliche Zusammenhänge und deren Auswirkungen durch praktisches handeln erfahrbar. Das Ziel, Nachhaltige Schülerfirmen zu etablieren, ist daher auch Teil der Bewerbung um den Erhalt des Titels für den Zeitraum 2013-15.

Sowohl durch die Teilnahme am Projekt „Umweltschule“ als auch durch die Gründung und Führung Nachhaltiger Schülerfirmen werden unseres Erachtens die angestrebten Kompetenzen der BNE erlernt, geübt und gefördert.

Aus der Auszeichnung 2013 entstand bei den Schülerinnen und Schülern der Wunsch, sich um den Titel zur „Internationalen Agenda-21-Schule“ zu bewerben. Dieser zusätzliche Aspekt ermöglicht es uns, den an der Schule bestehenden Kontakt zum Waisenheim „Watoto Wetu Tanzania“ in Dar es Salaam, der größten Stadt Tansanias, in das Projekt einzubinden und zu intensivieren.

Verwendete Literatur:

Arbeitsgruppe Qualität und Kompetenzen (2008a): Kompetenzen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Begründungen, Standards und Lernangebote. in: Haan, G. de (Hrsg.): Orientierungsrahmen Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule. Gestaltungskompetenz fördern und Schulqualität entwickeln. Berlin. Heft 2.

Arbeitsgruppe Qualität und Kompetenzen (2008b): Schulqualität von BNE-Schulen. Qualitätsfelder, Leitsätzen und Kriterien. in: Haan, G. de (Hrsg.): Orientierungsrahmen Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule. Gestaltungskompetenz fördern und Schulqualität entwickeln. Berlin. Heft 3.

Arbeitsgruppe Qualität und Kompetenzen (2008c): Schulprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“Grundlagen, Bausteine und Beispiele. in: Haan, G. de (Hrsg.): Orientierungsrahmen Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule. Gestaltungskompetenz fördern und Schulqualität entwickeln. Berlin. Heft 4.

Haan, G. de (2008): Bildung für nachhaltige Entwicklung. Grundlagen und Argumente für BNE in der Schule (Heft 1). in: Haan, G. de (Hrsg.): Orientierungsrahmen Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule. Gestaltungskompetenz fördern und Schulqualität entwickeln. Berlin.

Bernert, G., J. Reißmann & J. Drieling (2013): Lehr- und Lernkompass Seminarfach und BNE. Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sekundarbereich II. Didaktisches Zentrum der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

KMK und DUK: Empfehlung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und der Deutschen UNESCO-Kommission vom 15.06.2007 zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule“

Kultusministerkonferenz (KMK) und Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (Hrsgs.) (2007): Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Stoltenberg, U. & S. Burandt: Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. in: Heinrichs, H. & G. Michelsen, (Hrsgs.). (2014): Nachhaltigkeitswissenschaften.

Anne-Kathrin Dierschke, Stand: 09.07.2014

Im Schulvorstand genehmigt und an die GK gegeben; Für die Gesamtkonferenz im neuen Schuljahr als Antrag zur Genehmigung vorbereitet

Gesundheitskonzept für das Gymnasium Salzhausen

 

Das Gymnasium Salzhausen verfügt bereits über gute Ansätze, um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Hinsichtlich gesunder Ernährung ist die Cafeteria hervorzuheben, die Vollkornbrot, Kakao, Joghurt und Obst zum Kauf anbietet.

Die großzügige Außenanlage mit den verschiedenen Spiel- und Sportangeboten bietet Schülern jeden Alters Anreize, sich in den Pausen an der frischen Luft zu bewegen. Ergänzt wird dieses Angebot durch verschiedene AGs, die sportliche Aktivitäten anbieten.

Zur Optimierung der gesundheitlichen Förderung werden folgende Ziele angestrebt:

Themenbereich I: Ernährung

  • - Erweiterung des Angebots der Cafeteria um Obst und Gemüse, Reduzierung des Angebotes von zuckerhaltiger Nahrung.
  • - Verstärkte Aufklärung von Schülerinnen und Schülern zum Thema Ernährung. Dieses Angebot soll neben den schon in den Rahmenrichtlinien verankerten Themen für die einzelnen Fächer auch verstärkte Heranziehung von Referenten beinhalten, eine AG mit dem Titel „Ausbildung zum Ernährungs-Berater“ und klassenübergreifende Erarbeitung von Info-Veranstaltungen älterer Schülerinnen und Schüler für jüngere Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Biologie-Unterrichts stattfinden sollen.
  • - Regelmäßiges Schulfrühstück (unter Berücksichtigung einer ausgewogenen, gesunden Ernährung)

Themenbereich II: Bewegung

Circa 60% aller Kinder in Deutschland leiden heute schon unter stressbedingten Kopfschmerzen, die gut durch Bewegung abgebaut werden können. Zudem leiden immer mehr Kinder unter Übergewicht. Zwei Stunden Schulsport in der Woche sind zu wenig.

Wir werden daran arbeiten, die räumlichen Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten zu verbessern sowie die Bewegung an frischer Luft in den Pausen für alle Schüler verbindlich zu machen.

Themenbereich III: Drogen

Es soll regelmäßige klassenübergreifende Veranstaltungen zum Thema Drogen (Rauchen, Alkohol usw.) geben.

 

Aktuelle Themen wie z.B. sinnvoller Umgang mit Handys sollen aufgegriffen und thematisiert werden.