Sicherheitskonzept

1      Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Selbstverständnis einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

1.      Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus zu überwinden.

2.      Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, einander künftig zu achten.

3.      Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule einmal im Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

 

Über 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Schule haben sich mit dem obigen Selbstverständnis einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ per Unterschrift einverstanden erklärt.

Das bedeutet: Die überwiegende Mehrheit von uns will sich gegebenenfalls aktiv gegen Diskriminierungen einsetzen. Diese Grundhaltung wirkt sich bereits jetzt positiv auf den alltäglichen Umgang an unserer Schule aus.

 

Zudem hat die gesamte Schule im Jahr 2004 unter der Leitung einer Schülerplanungsgruppe drei sehr erfolgreiche Projekttage zum Thema „In Deutschland daheim, in der Welt zu Hause“ durchgeführt. Alle Projektgruppen beschäftigten sich im weitesten Sinne mit der Problematik des Fremdseins. Sie trugen unter anderem die Namen „Kunst aus aller Welt“, „In Deutschland unbekannte Sportarten“, Kinderspiele aus aller Welt“, „Internationale Modenschau“ sowie „Malaysia“, „China“ und „Sri Lanka“.

 

Doch auch im Regelunterricht so unterschiedlicher Fächer wie Werte und Normen und Religion auf der einen Seite und Biologie und Deutsch auf der anderen Seite beschäftigen wir uns regelmäßig mit den verschiedenen Facetten der Diskriminierung und den bereichernden Aspekten des Andersseins.

 

Seit April 2006 erfüllt unsere Schule die Voraussetzungen einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Seitdem dürfen wir im Briefkopf unserer Schule das „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“-Logo verwenden.

 

Die feierliche Titelverleihung soll noch in diesem Schuljahr stattfinden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir gemeinsam mit unserem wahrscheinlichen Projekt-Paten, dem Fußballprofi Benedikt Pliquett vom FC St. Pauli, und der zuständigen Landeskoordinatorin vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, einen Termin für die Veranstaltung finden. Bei diesem Anlass wird uns dann auch offiziell das Schild mit der Aufschrift „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ überreicht werden.

Stand: 29.03.2012 – Eckhart Schröder, OStR

2       Notfallplan

2.1      Verantwortlichkeiten für die Auslösung des Notfallszenarios „außerordentliche Ereignisse“

Ø      Die erste Information gelangt am ehesten an die Klassenlehrerin/ den Klassenlehrer.

Ø      Der Klassenlehrer meldet außerordentliche Ereignisse, welche die Schule betreffen (Tod, Unfall, Suizid, Suizidversuch...) unverzüglich (auch am Wochenende) der Schulleitung.

Ø      Die Schulleitung überprüft die Mitteilung (Polizei, Arzt, Eltern).

Ø      Die Polizei wird orientiert, dass über entsprechende Ereignisse, welche die Schule betreffen, die Schulleitung zu benachrichtigen ist.

Ø      Die Schulleitung und Klassenleitung entscheiden zusammen über die weiteren Schritte.

2.2      Liste der Personen, die als erstes kontaktiert werden

Ø      Schulleitung

Ø      Elternvertreter der Klasse und Schulelternratsvorsitzende

Ø      Klassenlehrerin/ Klassenlehrer

Ø      Traumatherapeut

Ø      Schulpsychologe

Ø      Arzt

Ø      ev. betroffene Lehrer

Ø      Gemeinde – Unfallversicherung (hat eigenen Krisenstab)

2.3      Information nach innen

Die Schulleitung verfasst eine schriftliche Information als Orientierung für die Klassen z.H. der Lehrerinnen und Lehrer.

Die Schulleitung informiert die gesamte Lehrerschaft.

Die Schulleitung bespricht mit der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer, wann / wie die betroffene Klasse am besten informiert wird.

Alle Klassen sollten bis zur großen Pause informiert sein.

2.4      Information nach außen

Es finden keine Informationen nach außen statt vor Kontaktaufnahme mit den betroffenen Eltern.

Anfragen aller Art (Medien / Polizei / Versicherung etc.) beantwortet nur der Schulleiter.

 

3    Arbeitssicherheit

Die Schule hat einen Beautragten für Arbeitssicherheit. Es gibt einen Sicherheitsausschuss.

Aktuelle Seite: Home Konzepte Sicherheitskonzept