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Die Bekämpfung des Coronavirus macht eine Einschränkung der sozialen Kontakte notwendig. Nur so kann die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden.

Insbesondere die Schließung der KiTas und Schulen stellen viele Familien vor große Heraus-forderungen, da die gewohnte Tagesstruktur fehlt. Diese könnte vormittags ggf. über den Stundenplan hergestellt werden. Die Bearbeitung der Lernangebote Deutsch können dann während der aktuellen Deutschstunden erledigt werden, Englisch während der Englischstunden …

Ergänzt werden können die schulischen Lernangebote u.a. durch:

- kostenlose Übungsangebote im Internet (z.B. www.schlaukopf.de; www.unterricht.de; www.studyhelp.de …)

- www.lernenzuhause.nibis.de

- Streamingdienste der Radiosender (u.a. bietet Deutschlandfunk Nova unter der Rubrik „Eine Stunde History“ interessante Podcasts zu vielfältigen geschichtlichen Themen an)

- Sport Tutorials im Netz oder als App

- https://www.mdr.de/wissen/bildung/mdr-wissen-gerne-lernen-zuhause-trotz-corona-100.html

- vorübergehend kostenlose Nutzung von Hörbuch-Apps (z.B. BookBeat oder Audible).

Das Netz ist voller Angebote, deren Qualität aber immer überprüft werden muss. Bitte unterstützen Sie Ihre Kinder dabei!

Nicht nur die fehlende Tagesstruktur stellt ein Problem dar, sondern auch die fehlenden sozialen Kontakte. Soziale Medien werden vermehrt genutzt.

In diesem Zusammenhang weist die Beauftragte für Jugendsachen der Polizeiinspektion Harburg, Frau Freienberg, auf folgendes hin:

„Sehr geehrte Eltern und Erziehungsverantwortliche,

auch im Landkreis Harburg hat das Phänomen der sog. „Sticker“, die vorrangig über das Medium WhatsApp versendet werden, bereits viele Fragen aufgeworfen.

Bei diesen „Stickern“ handelt es sich um Bilder, die häufig einen volksverhetzenden, antisemitischen, sexistischen, menschenverachtenden, gewaltverherrlichenden, diskriminierenden oder rassistischen Inhalt haben.

Zum Teil sind die Inhalte strafrechtlich relevant, in einem solchen Fall wird gegen Sender und Empfänger ermittelt.

Im Landkreis Lüneburg wurde durch meinen Kollegen PHK Schmidt eine Handlungsempfehlung herausgegeben, die ich auch für den Landkreis Harburg für sinnvoll erachte:

Weitere Informationen finden Sie u.a. hier www.klicksafe.de/eltern oder www.handysektor.de

Bitte setzen Sie sich mit diesem sensiblen Thema auseinander und gehen Sie mit Ihren Kindern in deren Interesse in einen Dialog.“

Neben den genannten Herausforderungen bieten die verfügten Maßnahmen aber auch Chancen der Entschleunigung und der Zeit füreinander.

Nutzen Sie diese und bleiben Sie gesund!                     23.03.20/Hm