Über Beurlaubungen für einzelne Stunden entscheiden die betroffenen Fachlehrkräfte. Über Beurlaubungen von bis zu zwei Tagen entscheiden die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer. Über Beurlaubungen von mehr als zwei Tagen oder Beurlaubungen am Rand von Ferien entscheidet der Schulleiter nach Stellungnahme durch die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer. Anträge auf Beurlaubung müssen rechtzeitig beim Klassenlehrer oder Tutor eingereicht werden, nachträgliches Einreichen wird als unentschuldigtes Fehlen behandelt.

Bei Krankheit muss am ersten Tag, an dem die Schülerin oder der Schüler wieder in der Schule ist, eine schriftliche Entschuldigung bei der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenlehrer und ggf. bei den Kurslehrerinnen und Kurslehrern (auch in den Arbeitsgemeinschaften) vorgelegt werden. Spätestens am dritten Tag einer längerfristigen Erkrankung sollen die Eltern die Schule wenigstens telefonisch informieren. Es ist nicht notwendig, dass die Eltern schon am ersten Tag des Fehlens in der Schule anrufen.

Für die Oberstufe jedoch gilt : Wer am Tag einer Klausur erkrankt, muss sich vor der ersten Stunde telefonisch im Sekretariat der Schule melden. Die Schule entscheidet dann, ob die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung erforderlich ist. Erfolgt die Krankmeldung nicht rechtzeitig, wird die Klausur in der Vorstufe mit „ungenügend" (6), in der Qualifizierungsphase mit 00 Punkten gewertet. Nachträgliche Entschuldigungen oder Atteste ersetzen den Anruf am Klausurtag nicht und werden daher nicht anerkannt. Bei längerfristigen Erkrankungen informieren volljährige Schülerinnen und Schüler ggf. selbst die Schule am dritten Tag des Fehlens.

Für alle Jahrgänge gilt, dass Entschuldigungen im Mitteilungsheft eingetragen sein müssen.

Zum Speiseplan

Die Mensaregeln können hier eingesehen werden.    

 

Schulbeginn / Stundenbeginn
Der Unterricht am Gymnasium Salzhausen beginnt um 7:45 Uhr mit der ersten Stunde. Vor Beginn des Unterrichts dürfen sich die Schülerinnen und Schüler im Forum und in ihren Klassenräumen aufhalten.
Fachräume und Sporthallen dürfen wegen der Unfallgefahr nur in Begleitung der unterrichtenden Lehrkraft betreten werden. Schülerinnen und Schüler, die in diesen Räumen Unterricht haben, warten vor Stundenbeginn an den mit der Fachlehrkraft vereinbarten Plätzen.
Sollte eine Lehrkraft fünf Minuten nach Stundenklingeln noch nicht zum Unterricht erschienen sein, fragen die Klassensprecherinnen und Klassensprecher im Sekretariat nach.

Verhalten im Unterricht
Alle am Unterricht Beteiligten verhalten sich rücksichtsvoll und fair. Sie halten sich an die im Klassenverband aufgestellten Regeln.
Dazu gehört es, pünktlich zum Unterricht zu erscheinen, denn Verspätungen stören die anderen. Dazu gehört es auch, zuzuhören, die anderen ausreden zu lassen, ihre Beiträge ernst zu nehmen und bis zum Stundenende konzentriert mitzuarbeiten. Es ist selbstverständlich, dass alle Lernenden und Lehrenden gut vorbereitet, mit erledigten Hausaufgaben und allen notwendigen Unterrichtsmaterialien in den Unterricht gehen.

Verhalten in den Pausen
In der ersten und zweiten großen Pause verlassen alle Schülerinnen und Schüler, die keinen Ordnungsdienst haben, die Klassenräume der Sekundarstufe I, Treppen und Flure (Klassentrakte), sofern es das Wetter zulässt. In den übrigen Pausen dürfen sich Schülerinnen und Schüler in den Klassenräumen, dem Forum, der Cafeteria und auf dem Schulhof des Gymnasiums aufhalten.
Im Gymnasium soll die Empore oberhalb des Forums wegen der Unfallgefahr nicht als Treffpunkt genutzt werden. Die Klassentrakte sind für schulfremde Schülerinnen und Schüler gesperrt.
Aus gesundheitlichen Gründen wird allen Schülerinnen und Schülern in den großen Pausen der Aufenthalt im Freien empfohlen. Hier verhalten sich alle so, dass niemand zu Schaden kommt. Zum Ballspielen sollen daher weiche Bälle benutzt werden, das Schneeballwerfen im Winter ist untersagt.
Nach dem ersten Klingeln zum Pausenende begeben sich die Klassen und Kurse in ihre Unterrichtsräume und bereiten sich auf den Beginn des Unterrichts vor.

Verhalten in den Klassenräumen und im Gebäude
In den Klassenräumen verbringen die Lernenden den Großteil des Vormittags. Um eine gute Lernatmosphäre zu gewährleisten, müssen alle Schülerinnen und Schüler auf Ordnung und Sauberkeit achten. Zusätzlich leistet die Schule einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, indem daran gedacht wird, das Licht beim Verlassen der Räume zu löschen und in der Heizperiode nur kurzzeitig zu lüften. Ordnungs-, Müll-, Tafel- und Energiedienst werden von den Klassen bestimmt. Aber jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler unterstützt die Diensthabenden aktiv bei ihren Aufgaben.
Auch im gesamten Gebäude, besonders auf Treppen und Fluren, verhalten sich alle so, dass niemand behindert wird oder gar zu Schaden kommt. Daher sind das Rennen und Ballspielen im Gebäude ebenso verboten wie Inline-Skates, Skateboards und Roller.
Es wird ein verantwortungsbewusster und schonender Umgang mit Schuleigentum erwartet. Beschädigungen oder Verunreinigungen werden im Sekretariat, beim Hausmeister oder bei einer Lehrkraft gemeldet.
Generell respektieren die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums fremdes Eigentum.

Verhalten in Freistunden
In Freistunden können sich Schülerinnen und Schüler im Forum, in der Cafeteria oder auf dem Schulhof des Gymnasiums aufhalten. Auch der eigene Klassenraum kann genutzt werden, sofern er nicht von anderen Lerngruppen belegt ist. Innerhalb und außerhalb des Gebäudes muss Ruhe herrschen, damit andere Klassen nicht gestört werden.

Verlassen des Schulgeländes
Während der Unterrichtszeit dürfen Schülerinnen und Schüler des Sekundarbereiches I –auch in den Freistunden- das Schulgelände grundsätzlich nicht verlassen, da die Schule andernfalls ihre Aufsichtspflicht nicht wahrnehmen kann. Aus dem gleichen Grund ist auch ein Aufenthalt in dem Bereich vor dem Gymnasium während der Unterrichtszeit, in den Pausen und Freistunden nicht gestattet. Schüler und Schülerinnen des Sekundarbereiches I dürfen in der Mittagspause das Schulgelände verlassen und zum Essen nach Hause gehen, sofern hierfür eine schriftliche Erlaubnis der Eltern vorliegt, die mitgeführt werden muss. Die Erlaubnis muss von der Schulleitung abgezeichnet und jedes Schuljahr neu vorgelegt werden. Während der Abwesenheit vom Schulgelände übernimmt die Schule keine Aufsichtsverantwortung für die Schülerinnen und Schüler. Bei unerlaubtem Verlassen des Schulgeländes besteht kein umfassender gesetzlicher Schülerunfallversicherungsschutz. In Ausnahmefällen können die Lehrkräfte die Genehmigung zum Verlassen des Schulgeländes erteilen.


Schulschluss / Unterrichtsschluss
Nach Unterrichtsschluss achtet jede Klasse und jede Lehrkraft vor Verlassen des Klassen- bzw. Fachraumes auf Folgendes:
- Im Raum sind alle Fenster geschlossen, die Tafel ist gewischt und das Licht ist ausgeschaltet.
- Die Stühle sind hochgestellt, und der Raum ist für die Reinigungskräfte besenrein zu hinterlassen.
An den Bushaltestellen verhalten sich alle Schülerinnen und Schüler rücksichtsvoll und umsichtig.
Aufgrund der begrenzten Kapazität des Schulparkplatzes ist dieser ausschließlich für Lehrkräfte und Lieferanten reserviert. Schülerinnen und Schüler, die von Personen mit privaten Fahrzeugen abgeholt werden, begeben sich also über die Fußwege zum Kreuzweg, um dort einzusteigen. Entsprechend erfolgt der Ausstieg aus Privatfahrzeugen morgens vor Schulbeginn am Kreuzweg und nicht auf dem Schulparkplatz.

Rauchen, Alkohol, Drogen
In Bezug auf Rauchen, Alkohol und Drogen gelten die rechtlichen Bestimmungen.
In aller Deutlichkeit: Auch das Rauchen ist generell untersagt.

Handys und andere elektronische Geräte
Geräte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik sollen nicht in die Schule gebracht werden. Sie dürfen ebenso wie Handys auf dem gesamten Schulgelände nicht eingeschaltet sein. Ausnahmen regeln die Fachlehrkräfte oder der Schulleiter. Gestattet ist jedoch die Handybenutzung für notwendige Telefonate in den Pausen. Bei Verlust oder Beschädigung all dieser Geräte übernimmt die Schule keinerlei Haftung.

Schlussbemerkung
Durch die Schulordnung soll für eine positive und produktive Arbeits- und Lernatmosphäre sowie für ein friedliches, respektvolles und verantwortungsbewusstes Miteinander aller an der Schule beteiligten Personen gesorgt werden.


 Ich habe die Schulordnung gelesen und akzeptiere sie in allen Punkten.

Name der Schülerin / des Schülers und Klasse: _____________________________________________

 

Unterschrift: _____________________________________________     

 

Unterschrift eines Erziehungsberechtigten: _______________________________________

1.   Teilnahmerecht und Teilnahmepflicht

1.1.   Die stimmberechtigten Mitglieder des Schulvorstandes sind zur Teilnahme an den Sitzungen verpflichtet.

1.2.   Die Anwesenheit von Gästen ist zu gestatten, wenn der Schulvorstand dies beschließt.

2.   Sitzungen, Einberufung

2.1.   Der Schulvorstand tagt mindestens vier Mal im Jahr.

2.2.   Unterlagen für die Beratung und Beschlussfassung sollen den Mitgliedern des Schulvorstandes zugleich mit der vorläufigen Tagesordnung bekannt gegeben werden.

2.3.   Auf Antrag stimmberechtigter Mitglieder ist die vorläufige Tagesordnung zu erweitern. Die Anträge sollten mindestens zwei Tage vor dem Sitzungstermin schriftlich eingereicht werden. Über die endgültige Tagesordnung beschließt der Schulvorstand zu Beginn der Sitzung. Ein Thema muss in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn alle gewählten Mitglieder einer der im Schulvorstand vertretenen Gruppen dies verlangt.

2.4.   Jedes Mitglied kann nach Erledigung der Tagesordnung Angelegenheiten zur Sprache bringen, die zum Zuständigkeitsbereich des Schulvorstandes gehören. Die Beratung muss unterbleiben, wenn die Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder widerspricht.

3.   Beschlussfähigkeit, Beschlussfassung

3.1.   Der Schulvorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen auf ja oder nein lautenden Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.

3.2.   Der Schulvorstand ist unabhängig von der Zahl der Anwesenden beschlussfähig, wenn er ordnungsgemäß einberufen wurde.

3.3.   An der Abstimmung dürfen sich nur anwesende stimmberechtigte Mitglieder beteiligen. Eine schriftliche Stimmabgabe abwesender Mitglieder ist unzulässig. Auf Verlangen eines Viertels der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ist geheim abzustimmen.

3.4.   Stimmen alle gewählten Mitglieder einer der im Schulvorstand vertretenen Gruppen gegen einen Antrag, findet frühestens nach Ablauf einer Woche eine zweite Beratung statt. In der zweiten Beratung gilt Nr. 3.1 dieser Geschäftsordnung. Eine weitere Beratung findet nicht statt.

4.   Niederschrift

4.1.   Über jede Sitzung wird eine Niederschrift angefertigt, zu deren Abfassung die gewählten Vertreter der Lehrkräfte und der Erziehungsberechtigten im Wechsel verpflichtet sind. Wird in der Niederschrift auf Sitzungsunterlagen verwiesen, sind diese der Niederschrift beizufügen.

4.2.   Die Niederschrift ist vom Schriftführer und nach Genehmigung durch den Schulvorstand auch von der oder dem Vorsitzenden zu unterzeichnen. Das Original der Niederschrift ist bei den Schulakten aufzubewahren. Alle Mitglieder, die Ersatzmitglieder und der Schulträger erhalten ein Exemplar der Niederschrift.

4.3.   Die oder der Vorsitzende des Schulvorstandes führt eine Sammlung der Beschlüsse. Diese Sammlung kann von Lehrkräften, Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, Erziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern jederzeit eingesehen werden.

5.   Änderungen dieser Geschäftsordnung

5.1.   Änderungen dieser Geschäftsordnung bedürfen der Zustimmung von mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten, anwesenden Mitglieder des Vorstands.

6.   Inkrafttreten

Diese Geschäftsordnung tritt mit Beschluss vom 15.01.2008 in Kraft.

Anhang


In diesem Anhang sind einige für die Arbeit des Schulvorstandes wichtigen rechtlichen Bestimmungen aufgeführt, die nicht der Beschlussfassung durch den Vorstand unterliegen. Sie sind zu ändern, wenn die rechtlichen Vorgaben geändert werden oder bei Nachweis eines Irrtums.

1.   Zuständigkeit und Aufgaben des Schulvorstandes,
§ 38 a NSchG

1.1. Zusammenarbeit Im Schulvorstand wirken der Schulleiter oder die Schulleiterin mit Vertreterinnen oder Vertretern der Lehrkräfte, der Erziehungsberechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler zusammen, um die Arbeit der Schule mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung zu gestalten.

1.2. Unterrichtung durch die Schulleitung Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet den Schulvorstand über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die Umsetzung des Schulprogramms sowie den Stand der Verbesserungsmaßnahmen nach § 32 Abs. 3 NSchG.

1.3. Zuständigkeit Der Schulvorstand entscheidet über

  1. die Inanspruchnahme der den Schulen im Hinblick auf ihre  Eigenverantwortlichkeit  von der obersten                     Schulbehörde eingeräumten Entscheidungsspielräume,
  2. den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel und die Entlastung der Schulleiterin oder des Schulleiters,
  3. Anträge auf Genehmigung einer besonderen Organisation (§ 23 NSchG),
  4. die Zusammenarbeit mit anderen Schulen,
  5. Vorschläge und Stellungnahmen an die Landesschulbehörde zur Besetzung von Beförderungsstellen,
  6. die Ausgestaltung der Stundentafel,
  7. Schulpartnerschaften,
  8. die von der Schule bei der Namensgebung zu treffenden Mitwirkungsentscheidungen (§ 107),
  9. Anträge auf Genehmigung von Schulversuchen (§ 22) sowie
  10. Grundsätze für
a. die Durchführung von Projektwochen,
b. die Werbung und das Sponsoring in der Schule und
c. die jährliche Überprüfung der Arbeit der Schule nach § 32 Abs. 3.

Hinweis: Über die Inanspruchnahme der vom Kultusministerium eingeräumten Entscheidungsspielräume (NSchG § 38 a Abs. 3 Nr. 1) sollte der Schulvorstand abschließend erst beschließen, wenn das für die Ausgestaltung zuständige Gremium (Gesamtkonferenz, Teilkonferenz, Schulleiterin oder Schulleiter) die entsprechenden Gestaltungsentwürfe vorgelegt hat. Dies ist wichtig, um zu verhindern, dass das zuständige Gremium die Gestaltungsmöglichkeiten anders nutzt als dies im SchV gewünscht ist.

1.4. Schulprogramm und Schulordnung Der Schulvorstand macht einen Vorschlag für das Schulprogramm und für die Schulordnung.

2.   Zusammensetzung des Schulvorstandes (§ 38 b NSchG)

2.1. Zusammensetzung Der Schulvorstand hat bei Schulen mit

- bis zu 20 Lehrkräften 8 Mitglieder, 
-  21 bis 50 Lehrkräften 12 Mitglieder,
- über 50 Lehrkräften 16 Mitglieder.
Dabei beträgt die Anzahl der Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte die Hälfte und die Anzahl der Vertreterinnen und Vertreter der Erziehungs-berechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler jeweils ein Viertel der Mitglieder nach Satz 1. Die Anzahl der Lehrkräfte nach Satz 1 richtet sich danach, wie viele vollbeschäftigte Lehrkräfte nötig wären, um den an der Schule von allen Lehrkräften erteilten Unterricht zu übernehmen. Hat eine Schule weniger als vier Lehrkräfte, so kann die Gesamtkonferenz beschließen, die Aufgaben des Schulvorstandes zu übernehmen, sofern sie für die Wahrnehmung dieser Aufgaben ihre Zusammensetzung entsprechend den Sätzen 2 und 3 erweitert.

2.2. Vertretung der Lehrkräfte Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte nach Absatz 1 sind die Schulleiterin oder der Schulleiter und die übrigen durch die Gesamtkonferenz bestimmten Lehrkräfte oder pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

2.3.  Wahlen und Wahlperioden Es werden gewählt die Vertreterinnen und Vertreter

  1. der Erziehungsberechtigten vom Schulelternrat für zwei Schuljahre,
  2. der Schülerinnen und Schüler vom Schülerrat für ein Schuljahr,
  3. der Lehrkräfte und der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Gesamtkonferenz für zwei Schuljahre; dabei haben Stimmrecht nur die Mitglieder der Gesamtkonferenz nach § 36 Abs. 1 Satz 1 Buchst. a bis e NSchG


Für die gewählten Mitglieder im Schulvorstand sind auch Stellvertreter zu wählen.

Die §§ 75 und 91 NSchG gelten entsprechend.

3.   Teilnahmerecht und Teilnahmepflicht

3.1.  Schulträger Der Schulträger wird zu allen Sitzungen des Schulvorstandes eingeladen. Er erhält alle Sitzungsunterlagen. Eine Vertreterin oder ein Vertreter des Schulträgers kann an allen Sitzungen des Schulvorstandes mit Rede- und Antragsrecht teilnehmen. Sie oder er nimmt nicht an den Abstimmungen teil. Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet den Schulträger über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule. Die übrigen Rechte des Schulträgers bleiben unberührt.

4.   Nachrücken

Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, rückt ein Stellvertreter aus der Gruppe des ausscheidenden Mitglieds nach. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird für den Rest der Wahlperiode ein nachrückendes stellvertretendes Mitglied für die Gruppe, der das ausgeschiedene Mitglied angehört, gewählt.

5.   Vorsitz , § 43 NSchG

Den Vorsitz im Schulvorstand führt die Schulleiterin oder der Schulleiter. Falls sie oder er verhindert ist, übernimmt die ständige Vertreterin oder der ständige Vertreter den Vorsitz.

6.   Sitzungen, Einberufung

6.1. Zeitpunkt der Sitzungen Sitzungen finden in der unterrichtsfreien Zeit statt. Sitzungen sind in der Regel so anzuberaumen, dass auch berufstätige Vertreterinnen und Vertreter der Erziehungsberechtigten daran teilnehmen können. Auf die Belange der minderjährigen Schülerinnen und Schüler ist Rücksicht zu nehmen.

7.   Einspruchsrechte

7.1.  Einspruch des Schulleiters oder der Schulleiterin Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat innerhalb von drei Tagen Einspruch einzulegen, wenn nach ihrer oder seiner Überzeugung ein Beschluss

  1. gegen Rechts- oder Verwaltungsvorschriften,
  2. gegen eine behördliche Anordnung,
  3. gegen allgemein anerkannte pädagogische Grundsätze oder Bewertungsmaßstäbe verstößt oder
  4. von unrichtigen tatsächlichen Voraussetzungen oder von sachfremden Erwägungen ausgeht.


Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung. Über die Angelegenheit hat der Schulvorstand in einer Sitzung, die frühestens am Tage nach der Einlegung des Einspruchs stattfinden darf, nochmals zu beschließen. Hält der Schulvorstand den Beschluss aufrecht, so holt die Schulleiterin oder der Schulleiter die Entscheidung der Schulbehörde ein. In dringenden Fällen kann die Entscheidung sofort eingeholt werden.

§ 43 Abs. 5 NSchG